vorlaut
Vorlaut: der Talker fürs Tablet.
Eine Talker-App für Android-Tablets, dazu ein Editor im Browser, in dem ihre Tafeln entstehen. Das Vokabular kommt nicht fertig mit: Es wächst mit dem Menschen, der damit spricht, und in manchen Wochen ändert es sich mehrmals.
Zwischen Editor und Tablet liegt nichts als eine Datei. Du baust die Tafeln im Browser, kopierst die Datei hinüber, und auf dem Tablet steht die neue Fassung. Kein Konto, kein Server, keine Synchronisierung, die gerade klemmt.
Du fängst leer an oder mit einer fertigen Sammlung, die du umbaust. Beides ist Arbeit, und das bleibt so. Dafür passen die Tafeln am Ende zu einem bestimmten Menschen und nicht zu allen ein bisschen. vorlaut ist eines von vier Programmen bei Lautstark, alle kostenlos und alle ohne Anmeldung.
Die App
Auf dem Tablet
Die App kann wenig, und das ist ihre Aufgabe. Sie zeigt die Tafeln und spricht, sonst nichts: kein Konto, keine Einstellungen, nichts, was sich im Vorbeigehen verstellen lässt.
Ein Tablet, das den ganzen Tag herumgereicht wird, soll abends dieselben Tafeln zeigen wie morgens. Alles andere wäre bequemer und würde genau das kaputt machen.
- Bedienen
- Querformat, große Tasten, und der Bildschirm geht nicht aus, solange eine Tafel offen ist.
- Geöffnet bleiben
- Eine PIN sichert den Weg aus der Tafel heraus. Zusätzlich lässt sich die App mit der Bildschirmfixierung von Android festhalten.
- Ohne Netz
- Die App darf gar nicht ins Internet, Android lässt sie nicht. Bilder und Töne stecken in der Datei, nachgeladen wird nichts.
- Aktualisieren
- Liest du eine neue Datei ein, ersetzt sie die alte vollständig. Es gibt keine halben Stände und nichts zusammenzuführen: Was im Editor steht, steht danach auf dem Tablet.
- Installieren
- Bei Google Play liegt die App noch nicht. Bis dahin lädst du sie als Installationsdatei herunter, eine APK; beim ersten Mal fragt das Tablet einmal nach, ob es sie installieren darf.
Der Editor
Wo die Tafeln herkommen
Der Editor ist eine Internetseite: aufmachen und loslegen, nichts installieren, nichts anmelden. Die Sammlungen bleiben in deinem Browser und gehen von dort nirgendwohin.
Eine Sammlung besteht aus Seiten, eine Seite aus Tasten. Du legst das Raster fest, schreibst auf jede Taste ein Wort, suchst das Bild dazu und bestimmst, was sie sagt. Manche Taste spricht nicht, sondern führt weiter; daraus werden die Wege durch die Sammlung.
- Raster
- Pro Sammlung festgelegt, zum Beispiel drei Reihen mal fünf Spalten. Eine Taste kann auch weiterführen, statt zu sprechen; so hängen die Seiten zusammen.
- Bilder
- Die Bilder von ARASAAC suchst du direkt im Editor. Wenn du METACOM gekauft hast, wählst du stattdessen deinen eigenen Ordner aus.
- Stimme
- Mehrere Stimmen sind dabei; welche spricht, wählst du aus, und weitere können dazukommen.
- Aufwand
- Zu jeder Seite steht, wie viele Wege dorthin führen und wie viele Tastendrücke sie von der Startseite entfernt ist. Wenn eine Sammlung wächst, sieht man daran, welches häufige Wort zu tief gerutscht ist.
- Sichern
- Einen Ordner einmal auswählen, ab dann wird dorthin gesichert. Wenn der Browser irgendwann aufgeräumt wird, kostet dich das keinen Nachmittag.
- Ausgeben
- Eine Datei für die App, und daneben eine zweite in einem offenen Format, das auch andere UK-Programme lesen können.
Der Übergang
Dazwischen liegt eine Datei
Der Editor schreibt eine Datei, die App liest sie. Mehr verbindet die beiden nicht. Du bringst sie per Kabel aufs Tablet, über eine Speicherkarte oder auf dem Weg, den du für Dateien ohnehin nimmst.
Diese Datei gehört dir. Du kannst sie aufheben, auf ein zweites Tablet bringen und jederzeit durch eine neue Fassung ersetzen. Daneben schreibt der Editor eine zweite in einem offenen Format, damit dein Vokabular auch dann noch lesbar ist, wenn du irgendwann mit einem anderen Programm weiterarbeitest.
Daten
Was nach außen geht
- Der Editor
- Nichts, mit einer Ausnahme: Wenn du ein Symbol suchst, fragt der Editor bei ARASAAC nach Bildern. Dorthin geht dann das Wort, nach dem du gesucht hast, und sonst nichts.
- Die App
- Nichts. Sie darf gar nicht ins Internet.
- Diese Seite
- Nichts. Sie zählt keine Besucher und holt sich nichts von fremden Anbietern, keine Schriften und keine Programme.
Für Bastler
Der DIY-Talker
Daneben liegt ein Selbstbau-Projekt: ein kleines Gerät mit fünf Tasten, die zugleich Displays sind, ein ESP32-S3 dahinter, ein Gehäuse aus dem Drucker. Ich baue solche Sachen gern, und für draußen und fürs Bett ist es handlicher als ein Tablet. Der Editor schreibt die Datei dafür mit.
Das ist kein Produkt, sondern ein Bastelprojekt: Teileliste, Verdrahtung, Gehäusequelle und Firmware liegen offen, gelötet, gedruckt und geflasht wird selbst. Wenn du nicht basteln möchtest, bist du mit dem Tablet richtig.
Teile, Entscheidungen und der Stand des Projekts.