vorlaut
Vorlaut: mit Symbolen sprechen.
Auf dem Tablet liegen Seiten mit Tasten, auf jeder ein Bild und ein Wort. Ein Druck, und der Satz ist gesagt: ein Wunsch, eine Antwort, ein Nein. Für Menschen, die nicht oder nicht immer mit der eigenen Stimme sprechen, und für die, die mit ihnen arbeiten.
Welche Wörter dort liegen, bestimmen Sie. Das Vokabular entsteht im Editor am Rechner und wächst mit: erst ein paar Tasten, dann Seiten, dann Wege dazwischen. Wem ein Tablet nicht passt, legt dasselbe Vokabular auf ein kleines Gerät mit fünf Tasten.
Ein fertiges Vokabular bringt vorlaut nicht mit. Sie fangen mit einer leeren Sammlung an und bauen auf, was gebraucht wird. Das ist Arbeit, und es ist der Grund, warum die Tafeln am Ende zu einem bestimmten Menschen passen und nicht zu allen ein bisschen. vorlaut ist eines von drei Programmen bei Lautstark, alle kostenlos, ohne Konto und ohne Server.
Der Editor
Hier entsteht das Vokabular
Der Editor ist eine Internetseite. Sie öffnen sie und arbeiten sofort los: Es wird nichts installiert und niemand angemeldet. Die Sammlungen liegen im Speicher Ihres Browsers und bleiben dort, bis Sie sie ändern.
Eine Sammlung besteht aus Seiten, eine Seite aus Tasten. Sie legen fest, wie groß das Raster ist, was auf einer Taste steht, welches Bild darauf liegt und was gesprochen wird.
- Raster
- Pro Sammlung festgelegt, zum Beispiel drei Reihen mal fünf Spalten. Seiten verweisen aufeinander: Eine Taste kann weiterführen, statt zu sprechen.
- Bilder
- Piktogramme von ARASAAC, direkt im Editor gesucht. Wer METACOM lizenziert hat, bindet den eigenen Ordner ein.
- Stimme
- Aussagen selbst einsprechen oder eine Computerstimme verwenden.
- Aufwand
- Zu jeder Seite steht, wie viele Wege dorthin führen und was der Weg von der Startseite kostet. Das hilft, wenn eine Sammlung wächst und häufige Wörter tief liegen.
- Sichern
- Einen Ordner einmal auswählen; von da an wird dorthin gesichert. Ein geleerter Browserspeicher kostet dann keine Arbeit.
- Ausgeben
- Ein Paket für die App, eine Datei für den DIY-Talker und ein offenes Board-Format, das andere UK-Programme lesen.
Die App
Hier wird es benutzt
Die App öffnet das Paket aus dem Editor und zeigt die Seiten so, wie Sie sie angelegt haben. Ein Druck auf eine Taste spricht die Aussage.
Bearbeiten lässt sich in der App nichts. Das ist keine fehlende Funktion, sondern die Grundentscheidung dahinter: Was im Alltag in der Hand liegt, soll sich nicht verstellen lassen.
- Bedienen
- Querformat, große Tasten, und der Bildschirm bleibt an, solange eine Tafel geöffnet ist.
- Geöffnet bleiben
- Eine PIN sichert den Weg aus der Tafel heraus. Zusätzlich lässt sich die App mit der Bildschirmfixierung von Android festhalten.
- Ohne Netz
- Die App hat keine Internet-Berechtigung. Bilder und Aufnahmen liegen im Paket, nachgeladen wird nichts.
- Aktualisieren
- Ein neuer Import ersetzt das Paket vollständig. Es gibt keine halben Stände und nichts zusammenzuführen.
- Installieren
- Die App liegt nicht bei Google Play, sondern als Installationsdatei bereit. Das Tablet fragt beim ersten Mal einmal nach.
Der Übergang
Dazwischen liegt eine Datei
Der Editor schreibt eine Datei, die App liest sie. Mehr verbindet die beiden nicht. Sie übertragen sie mit einem Kabel, über eine Speicherkarte oder auf dem Weg, den Sie für Dateien ohnehin nutzen.
Diese Datei gehört Ihnen. Sie können sie aufheben, auf ein zweites Tablet bringen und jederzeit durch eine neue Fassung ersetzen. Daneben schreibt der Editor ein offenes Board-Format, sodass das Vokabular auch dann lesbar bleibt, wenn Sie einmal mit einem anderen Programm weiterarbeiten.
Daten
Was nach außen geht
- Der Editor
- Nichts, mit einer Ausnahme: Die Symbolsuche fragt bei ARASAAC nach Bildern und übermittelt dabei das gesuchte Wort.
- Die App
- Nichts. Sie hat keine Berechtigung dafür.
- Diese Seite
- Nichts. Keine Zählung, keine Schriften und keine Skripte von anderswo.